Ein Interview mit Wolf-Peter Jahn, geführt von Werner Meyer-Deters.
Bildunterschrift: Wolf-Peter Jahn im Steuerhaus der HANSE – eine Aufnahme aus seiner aktiven Zeit als Schiffer.

Vorbemerkung:
Wolf-Peter Jahn (*1944) ist ein Mensch, der um sich selbst niemals viel Aufhebens macht. Von sich selbst sagt er, er sei lieber in der zweiten Reihe. Um ihn zu gewinnen, sich auf das Interview einzulassen, reagiert er auf meine ermunternd gemeinte Bemerkung, dass er, als ehemals Akener Schiffer, als ein Beispiel für die alte Schifferstadt Aken steht, mit den Worten: „Na ja, das kann ich wohl nicht mehr verhindern.“  Das ist charakteristisch für Wolf-Peter-Jahn. Das sei hier vorausgeschickt, um allen Leserinnen und Lesern wissen zu lassen, dass Wolf-Peter-Jahn mit gewissem Widerwillen dem Interview zustimmte. Eben, weil er es nicht gern hat, all zu wichtig genommen zu werden. Ein Grund mehr, ihm herzlich für die Bereitschaft zu danken, für die Beantwortung der Fragen, auf einer Schiffsreise auf Saale und Elbe, von Halle bis Hamburg, im Frühjahr 2026 zur Verfügung zu stehen.

Wann stand für Sie die Entscheidung, ‚Ich werde Schiffer‘, fest und warum?

Für mich und viele Akener Jungen gab es keine Alternative, weil wir in einer Schifferfamilie groß geworden sind. Zudem waren in den Schifferkinderheimen nur Schifferkinder, die natürlich alle Schiffer werden wollten. Das war mein Umgang als Kind. Einer unserer Mitschüler wollte Elektriker werden. Wir reagierten mit Unverständnis. „Wieso das denn?“
Später ging es darum, dass Schiff meines Vaters und meiner Mutter zu übernehmen. Ich wurde einmal gefragt, „Warum? Das Schiff ist doch schon alt und bald Schrott!“ Aber das war klar, dass ich das Schiff meiner Eltern übernehme. Dazu gab es bei mir niemals alternative Überlegungen.

Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen, wenn man Schiffer werden möchte?

Man muss es gerne tun wollen. Handwerkliches Geschick ist wichtig. Die Freude daran, an der frischen Luft zu arbeiten, das ist Voraussetzung. Wenn man flexibel arbeiten mag und gerne herum kommt. Auch sollte man neugierig auf Neues sein, denn jeder Tag kann anders sein. Die Bereitschaft zur Teamarbeit ist wichtig und man sollte umsichtig und aufmerksam sein. Eine gute Portion Selbstvertrauen ist auch nicht schlecht.

Wie sieht eine Kindheit in einer Schifferfamilie aus? Wie alle anderen oder besonders geprägt vom Beruf ihres Vaters?

Unmittelbar nach dem Krieg, bis zu meinem vierten Geburtstag wuchs ich im Elternhaus in Aken auf. Mein Vater arbeitete in Aken im Hafen, denn er hatte sein Schiff verloren. Die Sowjets hatten es in Dessau mit Maschinen von Junkers beladen lassen und mein Vater musste es nach Stettin bringen, wo es  die Russen übernommen und über die Ostsee weggeschleppt haben. In meinem vierten und fünften Lebensjahr war mein Vater  auf dem Heckraddampfschlepper ALBATROS, auf der Gebirgsstrecke des Rheins, als Schiffsführer im Einsatz. Das Schiff wurde als Vorspann eingesetzt. Meine Mutter und ich waren mit an Bord. Alle passten ein wenig auf mich auf. Der Schiffseigner war aus Mühlberg und brauchte meinen Vater als Schiffsführer, weil er selbst kein Rheinpatent hatte. Ich habe oft in den Kohlen gespielt, die an Deck lagen und erst nach und nach in die Bunker nachrutschten, so dass Besatzungsmitglieder ihre Seifenbezugsmarken geopfert haben, damit ich abends wieder sauber war. Auf einem Dampfer mangelte es nie an warmen Wasser. Es waren 14 Besatzungsmitglieder an Bord. Wir wohnten unter Deck, das Schiff hatte Bullaugen. Daran erinnere ich mich noch gut.
Als ich fünf, sechs Jahre alt war, da war ich mit meinen Eltern kurze Zeit auf dem Motorschiff MARS. Der Schiffseigner hieß Weber. 1954 sind wir dann von Aken nach Minden umgezogen, wie nicht wenige andere Elbschiffer, die die DDR verlassen hatten. Bis dahin war ich die ersten zwei Jahre in Aken zur Schule gegangen und meine Mutter bleib mit mir zuhause. Der Grund für den Umzug war, dass mein Vater als Schiffsführer vornehmlich am Rhein unterwegs war und ich nach Hörstel, im Münsterland, in die Schifferschule kam. Dort bin ich gleich in die 3. Klasse gekommen, denn im Westen wurde im April eingeschult und in Aken im September. Meine Mutter war bei meinem Vater an Bord und ich sah meine Eltern sehr, sehr selten. Telefon gab es an Bord noch nicht. Aber in den Ferien war ich an Bord bei meinen Eltern.

Gibt es in ihrer Familie eine Geschichte, die besonders oft erzählt wird, weil sie besonders lustig oder tragisch ist?

In Aken, als ich noch klein war, hat der Hahn auf dem Hof meiner Tante, der Schwester meiner Mutter, nach mir gehackt, obwohl ich auf dem Arm meiner Mutter war. Meine Mutter hat den Hahn daraufhin mit dem Besen über den Hof gejagt und schließlich totgeschlagen. Sie sagte immer: „Mit mir kann sich keiner streiten, wenn ich es nicht will.“ So resolut war meine Mutter.
Mein Vater bekam früh Magenkrebs und ist daran zu früh, 1962, mit 56 Jahren, gestorben. Sein Vater, mein Opa August, der mit 93, 1973 starb, hatte mit meinem Vater kein Wort gesprochen, nachdem mein Vater, 1945 auf Geheiß der russischen Besatzungsmacht, unseren Schleppkahn MARIE-FRIEDA nach Stettin bringen musste und dann das Schiff verlassen hat und nicht wieder nach Aken zurück brachte. Der Kahn wurde, wie gesagt, mit Ladung des Flugzeugwerks [Anm.: Junkers] über die Ostsee nach Russland gebracht und war für die Familie damit verloren. Mein Opa gab meinem Vater die Schuld für den Verlust seines erst 1927 in Holland gebauten Schiffes. Ich denke, dass hat meinem Vater seelisch schwer zu schaffen gemacht.
Mein Vater hat in der Zeit, in der ich auf die Schifferschule in Hörstel ging, im Monat also ungefähr 500 Mark als Schiffsführer auf fremden Schiffen verdient. Das Schulgeld für mich, das kostete schon 120 Mark. Ein Schulkamerad, dessen Vater viel Geld verdiente und der von ihm viel Taschengeld bekam, war zu schüchtern, um im Geschäft nach Dingen zu fragen, die er an süßen Sachen kaufen wollte. Damals gab es ja nur Bedienung in den Geschäften. Da habe ich immer für ihn gefragt. So bekam ich von ihm immer ordentlich was ab. Daran erinnere ich mich gerne.

Wie sieht ein typischer Alltag auf einen Binnenschiff aus?

Früher, da hat man untereinander gedrängelt, jeder wollte im Seehafen zum Laden oder Löschen der Erste sein. Heute bekommt man einen Termin, den man einzuhalten hat. Früher ist man am Tag oft lange, sehr lange gefahren, auch weit in die Nacht hinein, oder man ist sogar durchgefahren, um möglichst viele Reisen zu machen und gut zu verdienen. Heute müssen die maximal erlaubten Fahrzeiten genau eingehalten werden. Von daher ist die Arbeit der Binnenschiffer heute viel leichter. Normalerweise geht es im Sommer morgens um 5 Uhr los, selten früher. Im Prinzip hängt die Einteilung der Fahrzeit von der Terminplanung ab.
Außerdem ist früher immer wieder harte Arbeit gefragt gewesen. Zum Beispiel beim Auf- und Abdecken der Ladeluken per Hand. Heute mit der moderne Technik, ist das viel leichter und schneller zu erledigen. Auch die nautische Schiffsführung ist überhaupt nicht mehr mit früher zu vergleichen. Man schaue sich nur die Steuerhäuser und die Wohnungen der alten Schiffe im Vergleich zu denen der heutigen, modernen Schiffe an. Heizung und Klimaanlagen sind selbstverständlich.

Laien haben oft romantische Vorstellungen von ihrem Beruf – große Freiheit und Unabhängigkeit, kein Chef vor der Nase, Trifft das zu oder was wird am Beruf des Binnenschiffers am häufigsten unterschätzt?

Wenn man sehr früh, kurz von Sonnenaufgang losfährt, die Sonne steigt auf, der Morgendunst oder Nebel lichtet sich, das ist oft sehr schön.
Und es gibt immer wieder Interessantes zu erleben. Ich erinnere mich gerade an folgendes Ereignis: Wir kamen auf dem Oberrhein mit der HANSE zu Tal und waren in der Schleuse Iffezheim ausfahrbereit, als ein dort sehr revierkundiger Kiesschiffer uns über Funk ansprach, ob er vorfahren könne. Ich sagte ihm, da hättest du mich oberhalb überholen können, ich pack das und fahre vor und führte die Kolonne der fünf aus der Schleuse fahrenden Schiffe an. Per Funk  sprach ich mich mit entgegenkommenden Schiffen ab, wechselte die Stromseite entsprechend des optimalen Kurses. Kurz vor Mannheim, sprach mich der Kiesschiffer per Funk an und sagte: „HANSE- 100 Prozent!“. Er hat offensichtlich nicht gedacht, dass ich mich als Kanal- und Niederrheinschiffer, auf dem Oberrhein so gut navigieren würde. Es ist schon so, dass man viel Verantwortung hat, dort ein Schiff zu führen, wenn man mit etwa 25 km in der Stunde auf dem Strom das Schiff führt.

Anmerkung: Wolf Peter Jahn wollte erst nicht, dass ich diese Erinnerung aufschreibe, weil er nicht möchte, dass sein hier beschriebenes Selbstvertrauen als Schiffsführer, Leserinnen und Leser als Eigenlob missverstehen könnten. Erst auf guten Zuspruch der Schifferkollegen am Tisch willigte er ein, dass die Erzählung dieses Ereignisses dokumentiert werden darf.

Sie sind Schiffer in der 7. Generation. Wenn sie die Arbeit ihrer Vorfahren mit ihrer eigenen vergleichen – was hat sich am stärksten verändert? Was ist vielleicht auch gleich geblieben?

Der Mut zur Selbstständigkeit – für den Fall, dass man anstrebt, ein selbstständiger Schiffer zu werden –  das ist das Gleiche geblieben. Ich denke, nur jeder 10te taugt zur Selbstständigkeit und hat die Bereitschaft, die Firma, sein Schiff, auf Nr. 1 zu setzen. Das ist wohl ein Grund, warum viele Binnenschiffer heute lieber als Angestellte fahren und selten bei einem Partikulier an Bord. Denn möglicherweise dessen Nachfolge antreten zu können, das ist höchst ungewiss, wenn auch nicht ausgeschlossen, denn nicht alle Kinder von selbstständigen Schiffern – wenn sie dann Kinder haben – wollen heute in die Fußstapfen der Eltern treten. Dabei kann man als selbstständiger Binnenschiffer wirklich sehr gutes Geld verdienen. Man muss aber unter Umständen in Kauf nehmen, dass es auch vorrübergehend mal schlechtere Zeiten geben kann.
Verändert hat sich, dass sich durch die moderne Technik sehr viel an Bord verbessert hat. Allein, wenn man an die Ladeluken denkt. Das war früher eine schwere und gefährliche Arbeit. Von der heutigen Schiffsnavigation mit Radar und Treck-Pilot, ganz abgesehen. Damals gab es keinen Funk, geschweige denn Handy und Computer. Allein was 30 Jahre Unterschied ausmacht, zwischen meiner Ausbildungszeit als Schiffer und der meines Sohnes, was die Maschinentechnik und die Energieanlagen auf Schiffe betrifft, dazwischen liegen Welten. Allein, wenn ich daran denke, wir hatten damals noch mit einer Spannung von gerade mal 12 Volt zu tun.

Würden Sie heute jungen Menschen des Beruf des Binnenschiffers empfehlen?

Auf jeden Fall! Für junge Leute mit einer durchschnittlichen Schulbildung gibt es wohl keinen Beruf, in dem man besser verdienen kann. Zudem hat man in der Regel zwei oder drei Wochen frei, nachdem man zwei oder drei Wochen an Bord war. Durchbezahlt, versteht sich, wenn man Freischicht hat. Zudem werden Heimfahrten in aller Regel vom Arbeitgeber bezahlt. Man darf nur 28 Tage am Stück an Bord, das sehen gesetzliche Vorschriften für angestellte Binnenschiffer vor. Dann muss man in Freischicht. Es gibt Binnenschifffahrtsredereien, die werben mit dem Spruch: „Ein halbes Jahr Urlaub – komm zu uns!“
Man muss halt flexibel sein wollen und sollte nicht gleich Heimweh haben, wenn man mal 14 Tage von zu Hause weg ist. Vielleicht kann man da nicht immer dann zu Hause sein, wenn man es möchte. Das ist aber auch eine Sache vorausschauender Planung. Es gibt auch immer mehr Frauen, die den Beruf ergreifen. Damit habe ich an Bord gute Erfahrungen gemacht. Meine verstorbene Frau Gerda, die ursprünglich berufsfremd war, hat alle Patente gemacht und navigierte unsere HANSE ganz hervorragend. Wir waren ein sehr gutes Team, später dann zusammen mit unserem Sohn, dem nun der Koppelverband HNSE & JALE gehört. Es gibt es nicht wenige Partikuliere, die  – verheiratet oder nicht – erfolgreiche selbstständige Binnenschiffer sind. Binnenschiffer, vor allem die Partikuliere, die kennen einander und begegnen sich unterwegs immer wieder. Mit Vielen sind wir befreundet. Übrigens sind berufliche Quereinsteiger, also Menschen mit Vorerfahrungen, in der Binnenschifffahrt besonders willkommen. Von Vorteil ist auch, wenn man sich gut organisieren kann und Haushaltsführung kann. Aber das kann man lernen. Und wenn man beabsichtigt sich als Binnenschiffer selbstständig zu machen, ist kaufmännisches Wissen sehr von Vorteil.

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für die Binnenschifffahrt heute?

Das Verkehrsministerium verkennt die Bedeutung und die Potentiale der Binnenschifffahrt seit vielen Jahren und gibt vor allem der Deutschen Bahn den Vorzug. Die Binnenschifffahrt wird stiefmütterlich behandelt, obgleich kein Verkehrsmittel umweltfreundlicher Waren und Güter von A nach B transportieren kann. Für den sinnvollen Neubau der Wasserstraßen, nicht einmal für den Erhalt, ist nicht genügend Geld da.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Binnenschifffahrt?

Es gibt viele unsinnige Vorschriften, insbesondere aus Brüssel, die überdacht werden müssen. Diese haben Kosten insbesondere für die selbständigen Binnenschiffer zur Folge, die gar nicht aufgebracht werden können. Das betrifft zum Bespiel die Vorschriften zur Abgasreinigung. Die dafür notwendigen hohen Temperaturen werden von den Motoren mit niedriger Drehzahl – etwa 400 Umdrehungen pro Minute – nicht erreicht. In den Niederlanden gibt es für Binnenschiffer Förderung für die Ersatzbeschaffung neuer Antriebsmaschinen in Höhe bis zu 80 Prozent. Das gibt es in Deutschland bei Weitem nicht. Dabei entscheidet Brüssel politisch über europäisch einheitliche Vorschriften, sorgt aber nicht für einheitliche nationale Bedingungen, diese Vorschriften wettbewerbsmäßig gleich erfüllen zu können. So gerät die deutsche Binnenschifffahrt weiter ins Hintertreffen. Es fehlt in Berlin ein starker Lobbyismus auf Seiten der Binnenschifffahrt.

Wie sieht der Unterschied zwischen selbständigen Binnenschiffern und bei den Reedereien angestellten Schiffern aus?

Wie gesagt, zu selbständigen Binnenschiffern gehört die Bereitschaft, selbst in die zweite Reihe zu treten, was die eigenen Bedürfnisse betrifft. Schiff und Unternehmen sind die absolute Nr. 1. Allerding hat man die Entscheidungen in eigener Hand. Die angestellten Schiffer fahren Schicht und sind ohne jede Verpflichtung, wenn sie Freischicht haben. Viele angestellte Schiffer fahren mit einem von Schiffseigner gestellten Auto von und zur Arbeit, wohin sie auch immer müssen, um ihren Dienst an Bord anzutreten. Und die abgelösten Schiffer, die in Freischicht gehen, fahren mit dem Auto nach Hause. So halten es auch viele Partikuliere mit ihren Leuten. Oder sie bezahlen die Bahn-Fahrkarten ihrer Besatzungen, die von Bord gehen oder an Bord kommen.

Obwohl ihre Eltern nach Westdeutschland übergesiedelt sind und Sie noch dort leben, ist der Heimathafen der HANSE die Stadt Aken. Warum?

Meine Eltern haben entschieden nach Minden umzuziehen, als ich sieben Jahre alt war. Meine Schiffe hatten verschiedene Heimathäfen. Aus Tradition meiner Familie und aus Nostalgie habe ich mein Schiff in Aken angemeldet. Auch mein Sohn, der jetzt der Eigner des Koppelverbandes HANSE & JALE ist, fühlt sich mit Aken verbunden. So ist unser Schiff eines der letzten Frachtschiffe, an deren Heck der Name der alten Schifferstadt Aken steht. Es gibt noch das Motortankschiff HORNHAFEN, bei dem das genau so ist. Abgesehen vom KLABAUTERMANN, dem kleinen Ausflugsschiff und der Akener Elbfähre. Ich komme immer wieder gerne nach Aken, wo mein Elternhaus in der Burgstraße, in der Nähe des westlichen Stadttores steht.

Sie möchten sich für die Restauration der Antriebseinheit des ehemaligem Heckraddampfschleppers REIHER engagieren, die am Hornhafen steht. Was ist der Grund dafür?

Ich finde es sehr gut und unterstützenswert, auch weil ich als kleiner Junge auf dem etwa baugleichen Schwesternschiff ALBATROS mit meinen Eltern gefahren bin. Mein Vater war der Schiffsführer. Ich habe das, was von auf der Placke-Werft verschrotteten REIHER übrig ist, auf dem Schwesterschiff noch in Aktion erlebt. Ich habe gehört, dass die Restauration in Angriff genommen werden soll, weil diese kohlebefeuerte Antriebseinheit die letzte ihrer Art ist und darum erhalten werden sollte. Das freut mich, weil das Teilexponat, wie es in einer Expertise des Deutschen Binnenschifffahrtsarchiv heißt, eine bedeutende Entwicklung im Bau von Dampfmaschinen für die Flussschifffahrt darstellt und erhalten werden sollte. Da bin ich gerne bereit, wenn es ein Spendenkonto gibt, meinen Unterstützungsbeitrag zu leisten. Insbesondere, weil ich die Antriebseinheit am Elbufer in Aken in Verantwortung des städtischen Schifffahrts- und Heimatmuseums meiner Geburtsstadt in guten Händen sehe.

Mein herzlicher Dank gilt Wolf-Peter Jahn für das Gespräch sowie Werner Meyer-Deters für die Durchführung und die freundliche Überlassung des Interviews. Ich habe mich sehr gefreut, Wolf-Peter Jahn persönlich kennenlernen zu dürfen.

Werner Meyer-Deters war bereits im Rahmen einer → Lesung in Aken zu Gast.

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